Sieben Fragen zur Reformpädagogik

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Die Katastrophe an der Odenwaldschule in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die im Frühjahr 2010 ans Licht kam, hat in den vergangenen Monaten eine Fundamentalkritik an der Reformpädagogik ausgelöst, die längst ihren Anlass überholt hat. Die öffentliche Debatte gleicht in manchen Teilen einem Tsunami, einer sich selbst verstärkenden Flutwelle, die heute nicht nur die Existenz der Odenwaldschule gefährdet, sondern darüber hinaus das Selbstverständnis unbeteiligter Schulen, die sich auf reformpädagogische Traditionen berufen, in Frage stellt. Und dies, obwohl in diesen Einrichtungen inzwischen – nach sorgfältigen Selbstprüfungen und Stärkung zahlreicher vorbeugender Maßnahmen – für einen Jugendlichen die Gefahr, einem sexuellen Missbrauch ausgesetzt zu werden, inzwischen weitaus geringer sein dürfte als an anderen Orten. Ein Tsunami eben, dessen Folgen sich mit dem Ursprungsbeben kaum noch in Verbindung bringen lassen.

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Bestell-Nr. 11-2011-02D2
Erscheinungsdatum 22.02.2011 00:00:00
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