Schulfrieden in NRW – eine Warnung für Baden-Württemberg

Rot-Grün macht in NRW Frieden mit dem gegliederten Schulsystem und will es als schützenswertes Gut in der Landesverfassung verankern
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Das Schulministerium NRW stellte im ersten Rot-Grünen-Regierungsjahr die Einführung von Gemeinschaftsschulen als neuer Schulform in das Zentrum seiner Bildungspolitik. Sie sollten als „Schulen des längeren gemeinsamen Lernens“ aus bestehenden Schulformen hervorgehen und zum absoluten Vorzeigeprojekt und Markenzeichen der neuen Landesregierung werden. Der Koalitionsvertrag versprach sogar, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 30% der bestehenden Schulen in Gemeinschaftsschulen umgewandelt sein würden. Die Kritik an der Gemeinschaftsschule, die sich an dem Verzicht auf jegliche landespolitische Verantwortungsübernahme für eine einheitliche Schulstrukturreform, an der fehlenden Verpflichtung zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen, an der Beliebigkeit bei der Wahl der Differenzierungsmodelle nach Klasse 6 und nicht zuletzt an dem unklaren Verhältnis zwischen Gesamtschule und Gemeinschaftsschule entzündete, wurde als Mäkelei abgetan. …

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Bestell-Nr. 11-2011-10D8
Erscheinungsdatum 24.10.2011 00:00:00
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