Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg

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Zwei Ungläubige betraten eine Kirche, in der eben das Messopfer abgehalten und zur Wandlung geläutet wurde. Der eine blieb aufrecht stehen, der andere kniete mit den Betenden nieder. „Wie konntest du knien?“, fragte ihn beim Fortgehen sein Gefährte, „du glaubst ja nicht.“ – „Ich beugte mich vor dem Glauben der anderen“, erhielt er zur Antwort.
Diese kleine Geschichte der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916) illustriert sehr deutlich, wie weltanschauliche Toleranz und Akzeptanz sowie eine von Respekt und Wertschätzung dem anderen gegenüber geprägte Haltung durch wenige Worte und einfache Gesten im Alltag gelebt werden können. Dies den jungen Menschen in unserer Gesellschaft zu vermitteln, ist der gemeinsame Bildungs- und Erziehungsauftrag von Elternhaus und Schule.

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Bestell-Nr. 11-2015-11D5
Erscheinungsdatum 19.11.2015
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