Interessensbildung und Lernförderung am Beispiel möglicher außerschulischer Lernorte für die Grundschule

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In aktuellen Forschungsarbeiten wird eine naturwissenschaftlich-technische Bildung bereits im Elementar- und Primarbereich gefordert (vgl. bspw. Möller 2004, 2010 sowie das Konzeptpapier der GDSU 2012). Grundschüler(innen) sollen dabei im technikbezogenen Sachunterricht unterstützt werden, „[…] ihre natürliche, kulturelle, soziale und technische Umwelt sachbezogen zu verstehen, sie sich auf dieser Grundlage bildungswirksam zu erschließen und sich darin zu orientieren, mitzuwirken und zu handeln“ (GDSU 2012, S. 3). Für eine durch technische Artefakte und Phänomene gestützte Interessensbildung und Lernförderung wird u. a. dafür plädiert, außerschulische Lebenswirklichkeiten in den Unterricht zu integrieren. Grundschullehrer(innen) stehen daher vor der besonderen Aufgabe, neben der Vermittlung von situierten Technikinhalten aus einer Vielzahl von außerschulischen Lernorten zu wählen, um bei den Schüler(innen) das Interesse für technische Sachverhalte zu fördern und eine Wissensvermittlung anzubahnen. Dieser Beitrag leistet einen ersten explorativen Zugang, indem verschiedene technikbezogene außerschulische Lernorte in Baden-Württemberg von Lehramtsstudierenden im Rahmen der Primarlehrerausbildung besucht (u. a. Museen, Science Center, Workshop-Werkstätten, reale Technikobjekte) und bzgl. der Interessensbildung und Lernförderung für ihre zukünftige Schüler(innen) eingeschätzt werden.

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Bestell-Nr. 06-2017-04D4
Erscheinungsdatum 12.12.2017 00:00:00
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