Abitur – Studienbeginn – Studienabbruch

Die Passung von Gymnasium und Universität/Hochschule ist mehr als fragil
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Die Zahl der Abiturienten und der Studienanfänger an den Universitäten und Hochschulen steigt und steigt. Zugleich tendiert in den MINT-Fächern die Zahl der Studienabbrecher in den ersten Semestern gegen 50%. Offensichtlich wissen die Studienanfänger nicht, was sie am Studienbeginn fachlich und leistungsmäßig erwartet. Daraus kann man ihnen keinen Vorwurf machen: Erstens ist im G8 kein Zeitfenster für ausgedehntere Erkundungen; zweitens machen Gymnasien und Universitäten/Hochschulen keine nennenswerten Anstalten, diesem Missstand des ahnungslosen Blindflugs abzuhelfen; drittens ist der jetzige BA-Studienbetrieb den Schulleuten selber unbekannt, sie bemühen sich aber auch nur ausnahmsweise, diesem Defizit durch eigene Erkundungen abzuhelfen. Die Gymnasialabsolventen als Studienanfänger müssen die Zeche zahlen und kriegen eine Rechnung präsentiert, für die die Verantwortlichen eigentlich in Regress genommen werden sollten: Vergeudung von Humankapital durch verantwortungslos grob fahrlässiges Verhalten.

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Bestell-Nr. 11-2018-01D1
Erscheinungsdatum 16.01.2018 00:00:00
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